Magicshine Ray 2600

 

Magicshine Ray 2600 

 

Die Ray 2600 ist eine über USB-C aufladbare Kompaktlampe zur Befestigung an Lenker oder Helm mit sehr hoher Leuchtkraft. 

 

Gewicht / Packmaß: 

 

Die Lampe kommt mit einem Gewicht von knapp 200 Gramm und einer Länge von ca. 10 cm (Höhe und Breite je ca. 4 cm) sehr kompakt und handlich daher. Verglichen mit anderen Lampen dieser Leuchtkraft ist die Ray sehr angenehm im Handling da es nur ein Teil ist, ohne separaten Akku und Kabelverbindung.

Als Zusatz gibt es für die Lampe eine Remote-Bedienung welche über ein Kabel im USB-c Anschluss verbunden ist. Diese ist für die Befestigung am Lenker mittels O-Ring geeignet, bei der Nutzung als Helmlampe ist das Kabel leider deutlich zu kurz.  

 

Material und technische Fakten

 

Material: Aluminiumgehäuse

Maximale Leuchtdistanz: ca. 180 m

Akkus: 6700 mAh

Akkulaufzeit: 1,5 - 14,5  h (abhängig vom Leuchtmodus)

Ladezeit: Max. 3 h

Anschluss: USB-C

Wasserdicht: IPX6

Start: im zuletzt benutzten Modus

Gewicht: 192 g

 

Befestigung: 

 

Die Befestigung wurde über den Standard von Garmin realisiert, sodass man die Befestigung auch für die GoPro oder ähnliche kompatible Produkte nutzen kann.

Die Ray wird einfach um 90° verdreht auf die Kupplung gesetzt und dann im Uhrzeigersinn rotiert. Die Lampe ist dann arretiert und hält bombig. Auch bei stärkeren Erschütterungen auf Trails ist die Lampe nie abgefallen. 

Der Garmin-Mount kann problemlos mit einem kleinen Innensechskant am Lenker befestigt werden. Es ist lediglich zu beachten, dass für das Rotieren der 10 cm langen Lampe etwas Platz benötigt wird und somit andere Aufbauten am Lenker auf dieser Seite etwas abgerückt werden müssen. (Kann bei riserbars in Lenkermitte ggf. knapp werden)

Optional gibt es auch eine TTA Halterung für die Lampe um die Lampe vom Lenker abgerückt zu befestigen.

 

 

Helligkeit:

Die Ray hat nur einen Doppel-Taster mit dem man durch die verschiedenen Leuchtmodi schalten kann. Mit diesem wechselt man auch vom Smart-Modus in den Konstant-Licht-Modus. Die Diode zwischen den beiden Tasten zeigt den ungefähren Batteriestand an (grün= (100-21% / rot = 21-11%/ rot = 11-0%). Eine digitale Akkustandanzeige wie bei der Allty 2000 gibt es leider nicht. 

 

Im Smart-Modus steuert die Lampe die benötigte Helligkeit selbstständig in Abhängigkeit von der per Sensor gemessenen Umgebungshelligkeit. Im Testzeitraum habe ich anfangs den Smart-Modus getestet. Dieser hat vernünftig funktioniert auch wenn man bei starken Veränderungen der Umgebungshelligkeit mit ruckartigen Änderungen des Leuchtmodus rechnen muss.

Im Konstant-Licht hat man 4 Lichtmodi (linke LED / rechte LED / beide LEDs / Blinken) zur Auswahl welche durch Doppeldrücken der Tasten gewechselt werden können. Ein einfaches Drücken erhöht bzw. verringert die Helligkeit innerhalb des jeweiligen Modus (Eco / Low / Medium / High).

Sehr angenehm ist, dass die Lampe im zuletzt genutzten Leuchtmodus wieder startet und zusätzlich zur LED mit großer Reichweite auch den Nahbereich gut ausleuchtet und man auch von der Seite halbwegs gut gesehen wir.

Der stärkste Leuchtmodus ist für den Straßenverkehr meines Erachtens deutlich zu hell. Auf öffentlichen Straßen bin ich zumeist mit 500 lm ausgekommen. Beim schnelleren Bergabfahren im Gelände macht die maximale Leuchtkraft dann schon Sinn und leuchtet den Trail gut aus. 

 

 

Robustheit / Verarbeitungsqualität: 

 

Die Lampe ist top verarbeitet und auch nach intensiver Nutzung über einen längeren Zeitraum ist das Gehäuse noch einwandfrei in Schuss. Der Doppel-Taster funktioniert immer noch wie am ersten Tag und die Befestigung hält die Lampe bombenfest am Lenker.

Das Gehäuse ist IPX 6 zertifiziert was bedeutet, dass es “Schutz gegen starkes Strahlwasser und vorübergehende Überflutung” bietet.

Durch das Aluminiumgehäuse und das Wärme-Management bleibt die Lampe auch im hellste Modus über die ganze Zeit leistungsfähig.

  

Komfort:

  • Die Lampe vereint mehrere Punkte in sich die sie für mich zu einer Top-Fahrradlampe macht. 
  • Die Halterung ist schnell, einfach, bei jedem Wetter und auch mit Handschuhen zu bedienen.
  • Ich kann sehr einfach (auch mit Handschuhen) durch die Leuchtmodi schalten.
  • Ich kann die Lampe über ein USB-Kabel aufladen (während ich im Büro sitze)
  • Auch wenn die Ladestandsanzeige auf rot geht hat man locker noch eine halbe Stunde Licht und kann die Fahrt meist sicher zu Ende bringen
  • Wenn dem Handy mal der Saft ausgeht kann man die Lampe als Powerbank nutzen

Einsatzbereich

 

Ich habe die Ray 2600 auf dem Fahrrad über mehrere Monate getestet wobei sie auch im Winter auf dem Weg zur Arbeit immer mit dabei war. Dabei war die Lampe am Lenker montiert und wurde am Ziel immer abgenommen. Der Lampe liegt zusätzlich auch noch eine Helmbefestigung bei welche ich aber bisher noch nicht getestet habe. Der Akku der Lampe hält auch bei winterlicher Kälte sehr lange und lässt sich über den USB-Anschluss fast überall problemlos aufladen.

 

Im Vergleich zur vormals getesteten Allty 2000 ist der smart-Modus sicher für einige Nutzer eine herausragende Neuerung. Der Wechsel auf den Doppel-Taster macht die Bedienung deutlich angenehmer. Leider wurde das Display zur Modus- und Ladestandsanzeige nicht übernommen womit es schwieriger ist zu überblicken in welchem der vielen Modi man sich gerade befindet und wie lange der Akku noch halten wird. Zusätzlich ist die Lampe schlanker als die Allty und kann als Powerbank genutzt werden.

 

Fazit: 

 

Der Preis ist mit ca. 139 € (Angebotspreis vom 10.12.2021) für die gelieferte Leuchtkraft eher im unteren Durchschnitt zu Hause wenn man sie z.B. mit Produkten aus dem Hause Lupine vergleicht. Durch den Einsatz der hochwertigen Materialien und der komfortablen Bedienung werde ich mit Sicherheit noch lange meine Freude mit der Lampe haben.

 


Kontakt

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